USBEKISTAN
usbekistan - fruchtbare ebene des amu daria .
die straßen sind gesäumt von reifen maulbeer und duftenden aprikosenbäumen .
uralte bewässerungssysteme sind ausgeklügelt und durchschneiden überall das land .
auf den feldern der bauern arbeiten kaum maschinen ,
mit hacke und sichel wird die üppige ernte noch von hand eingebracht .
mit hacke und sichel wird die üppige ernte noch von hand eingebracht .
bei der baumwollernte packen auch lehrer und kinder mit an , weil es vater staat so will .
nach außen von hohen mauern aus lehm geschützt , verraten die gehöfte oft nicht ,
was sich in ihrem inneren verbirgt .
was sich in ihrem inneren verbirgt .
öffnen sich die tore , erhält man eindrücke vom alltagsleben der menschen oder blickt in oasen aus gemüsegärten , dächer aus wein schützen vor der starken mittagssonne .
unsere tage fangen jetzt mit dem morgengrauen an .
bereits am späten vormittag suchen wir nach einer chaichana mit taptschan -
so nennen sich die liegeflächen unter freiem himmel, die mit polstern und kissen locken und auf denen die heißen mittagsstunden erträglicher werden .
bereits am späten vormittag suchen wir nach einer chaichana mit taptschan -
so nennen sich die liegeflächen unter freiem himmel, die mit polstern und kissen locken und auf denen die heißen mittagsstunden erträglicher werden .
vor dem frühen abend ist an weiterfahren nicht zu denken .
reichlich zeit für tee und kartenspiel .
reichlich zeit für tee und kartenspiel .
schnell sind wir in bukhara , finden ein kleines sehr feines hotel in einer jahrhundertealten ehemaligen medrese und genießen langersehnte ruhetage .
wir schlendern durch die kühlen überkuppelten basare des alten handelszentrums ,
wo noch heute wunderschönes kunsthandwerk wie messer, teppiche , seide und stickereien feilgeboten wird .
samarkand , wiege moderner wissenschaften wie astronomie und medizin ,
von literatur und philosophie .
von literatur und philosophie .
legenden um amir timur sind allgegenwärtig und das ulugbek observatorium kann noch heute besucht werden.
die blauen kuppeln der moscheen und mausoleen ziehen uns in ihren bann .
zwischen antiken bauwerken tauchen wir in gedanken ein in die welt der seidenstraße .
die reisenden zu zeiten marc o´polos müssen überwältigt gewesen sein vom ausmaß und der schönheit der prachtbauten am registan , so sind es auch wir .
auf den märkten der stadt haben sich schon die karawanen von einst mit wohlschmeckendem proviant für die bevorstehende etappe durch die kargen gebirgsregionen zentralasiens eingedeckt ,
genauso sind unsere fahrradtaschen bei der abreise prall gefüllt mit nüssen und trockenfrüchten bester qualität .
der basar vor urgut ist riesig und verkauft größtenteils plastikschrott und billigklamotten aus china , die einheimischen sind begeistert .
im ort werden wir zum täglichen fastenbrechen eingeladen ,
in einer gusseisernen pfanne wird das nationalgericht plov über offenem feuer zubereitet .
in einer gusseisernen pfanne wird das nationalgericht plov über offenem feuer zubereitet .
es ist der letzte tag des ramadan und wir erleben das mysthische abendgebet
der gläubigen männer vor der moschee von chor chinor ,
der gläubigen männer vor der moschee von chor chinor ,
wo ein hain uralter platanen eine heilige quelle umgibt .
schließlich freuen wir uns , dass der grenzübergang nach pandschakent seit kurzem wieder geöffnet ist und nähern uns mit der hoffnung auf etwas abkühlung den bergen tadschikistans .
in bildern
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